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Einige Wochen vor dem Unfall war Stefans Bruder Christian im Rahmen des Philosophieunterrichtes beim Bestattungshaus Pütz/Roth. Er war sehr beeindruckt gewesen, wie dort mit dem Thema Tod umgegangen wird. Da auch wir als Eltern keine kirchliche Bestattung wünschten und im Hause Pütz/Roth die Alternative der Bestattung im privaten Wald (Gärten der Bestattung) besteht, waren wir (als Restfamilie) uns sehr schnell einig. Für uns alle kam auch nur eine Urnenbestattung in Frage. In alle Fragen zum Thema Trauerfeier, Bestattung und Grabgestaltung haben wir auch Stefans Freundin Maria mit einbezogen.
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| Vom Bestattungshaus Pütz/Roth wurde uns H. Scheier als Trauerredner empfohlen (keiner von uns sah sich in der Lage, selber eine Trauerrede zu halten). Er besuchte uns zu Hause, um mit uns ein langes Gespräch zu führen und sich Stefans Zimmer anzusehen, um einen Eindruck von Stefan zu bekommen. H. Scheier schrieb nicht nur die Trauerrede, sondern gestaltete auch die Trauerfeier. Auch bei der Urnenbeisetzung, die zehn Tage später im engsten Familienkreis stattfand, fand er einfühlsame Worte. |
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Die Trauerfeier am 05.01.2007 war sehr angemessen (wir haben uns auf „angemessen“ geeinigt, weil man bei diesem Anlass ja nicht „schön“ schreiben kann). Wir hatten nicht mit so vielen Trauergästen gerechnet. Besonders beeindruckt hat uns die Anzahl der Jugendlichen, die an der Trauerfeier teilgenommen hat, zeigte es uns doch, dass Stefan im Kreise seiner Freunde akzeptiert und angesehen war. |
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Anstelle von zugedachten Kränzen und Blumen hatten wir in der Todesanzeige um Spenden zu Gunsten von Bethel gebeten. Letztendlich sind dort 1.770€ als Spenden eingegangen. Damit wird innerhalb von Bethel das Projekt „Lebenswelt“ unterstützt, dass die Pflege und Betreuung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen zur Aufgabe hat. Wäre Stefan nicht an den Folgen des Unfalls gestorben, so wäre er mit großer Wahrscheinlichkeit schwerstbehindert gewesen. |